IG Warbird Frühsommertreffen „Sun and Fun“ in Oberkulm am Samstag 15. Juni 2024 bestätigt

Das traditionelle Frühsommertreffen der IG Warbird vom Samstag 15. Juni 24 in Kulm im Oberwynental ist bestätigt. Dank dem  beherzten Einsatz des AeCS für den SMV und all seine Mitglieder bei und mit der Luftwaffe sowie beim BAZL und gemäss Beschluss des Bundesrats zum Sicherheitskonzept der Armee/Luftwaffe ist es möglich, trotz des gesperrten Luftraums im Umkreises von 25 nautischen Meilen rund um den Bürgenstock während der Ukraine Friedenskonferenz gleichen Datums, trotzdem in Oberkulm zu fliegen. Es besteht lediglich ein Höhenlimit von 300 m über Grund, was jedoch unseren IG Warbirdaktivitäten keinen Abbruch tut.

Bald schon sehen wir uns zum traditionellen Sun ’n Fun Treffen 2024 (zum 24. Mal!) bei unseren Kameraden auf dem Modellflugplatz Schoren in Oberkulm. Vorstand und Mitglieder des MFV Kulm sowie deren Helfer und der Vorstand der IG Warbird freuen sich auf unser Treffen vom Samstag 15. Juni 24. Schönes Flugwetter haben wir bereits bestellt.

Der besseren Planbarkeit für unsere Kulmer Organisatoren wegen, wird den Mitgliedern der IG Warbird  ein Doodle-Link zugestellt um sich verbindlich anzumelden. Die eingeschriebenen Mitglieder der IG Warbird werden mit einem Newsletter per e-Mail bedient, um sich im Doodle einzutragen. Insgesamt werden wir aus Gründen der vorhandenen Infrastruktur eine maximale Teilnehmerzahl von 40  Mitgliedern der IG Warbird, so wie in den Vorjahren, berücksichtigen können.

Auf baldiges Wiedersehen, Vorstand MFV Kulm und IG Warbird.   -> Termine 2024


Grundsätzliches zum Modellflug im Raum Zentralschweiz während der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock

Generell gilt während der Konferenz auf dem Bürgenstock für die Modellflieger die sperrzeit vom Donnerstag 13.6.24/08.00 Uhr bis Montag 17.6.24/18.00 Uhr (zeitliche Anpassungen vorbehalten, Entscheid Bundesbehörden).

-> Grundsätzliche Restriktionen gemäss der Kommunikation des BAZL für die allgemeine Luftfahrt.

-> Innerhalb des Kreises von 15NM rund um den Bürgenstock ist auch der Modellflug grundsätzlich während der Sperrzeiten verboten.

-> Siehe Kartenlink im Abstand von 15 NM/27.78km bis 25NM/46.3 km (NM = Nautische Meilen gleich 1.852 km/NM) sind grundsätzlich die modellfliegerischen Aktivitäten bis 300m über Grund in diesem „Kreisband“ zulässig, sofern mittels Telemetrie die maximale Flughöhe von 300m/100ft geprüft und eingehalten werden kann. Dazu ist die fortwährende Sicht zum Modell jederzeit vorgeschrieben innerhalb der Line of Sight (LOS) oder auf deutsch „innerhalb des Sichtbereiches des Auges“.

-> Ausserhalb dieser beiden Kreise mit einem Abstand von 46.3km/25NM ist der Modellflug zulässig gemäss der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien VLK und somit in der Schweiz frei praktizierbar.

 

IG Warbird war in Biel-Kappelen auch dabei

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag, dem 12. Mai, auf dem Flugplatz Biel-Kappelen ein Fly-In für ehemalige Militärflugzeuge der Schweizer Luftwaffe statt. Mit dabei war die IG Warbird.

Dass man drei Morane D-3801 auf einem Flugplatz sieht, kommt bei den Treffen der IG Warbird schon mal vor. Dass es sich bei einer der Maschinen um das weltweit einzigartige Original handelt, ist allerdings schon eher selten. Zum ersten mal fand dank guten Kontakten zum Bieler Flugplatzchef Paul Misteli ein Treffen von Originalen und Modellen der Schweizer Luftwaffe statt.

Dem Aufruf, mit einem Nachbau eines Schweizer Militärflugzeuges nach Biel zu reisen, folgten einige Mitglieder der IG Warbrid, die ihre perfekt gebauten Modelle dem Publikum am Boden und in der Luft präsentierten. Dank Markus Kindler und René Bartlome kamen zwei Morane-Modelle nach Biel, wobei Markus seinen Eigenbau in der Luft präsentierte. Urs Brand zeigte seine Dewoitine D-26, ein Scale-Modell der Wettbewerbsklasse. Dank Thomas Weibel war die im Birrfeld stationierte AT-16 Harvard sowohl als Original wie als Modell präsent.

Beni von Arx flog seine ScaleWings Mustang am Morgen aus Langenthal ein, während seine Frau Marianne den Nachbau der P-51 mit dem Auto nach Biel brachte.  Mit der D.H.112 Venom von Koni Oetiker und der Mirage III RS von Patrick Krebs waren auch zwei Exponenten des Düsenzeitalters wenigstens als Modell vertreten. Das grösste Modell brachte Markus Frey mit, der seine imposante C 3605 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Leider musste sich Jean-Claude Sotto kurzfristig abmelden, da der Umbau seiner grossen PC-6 Turbo Porter auf ein Armeevorbild nicht fertig wurde.

Da es sich um ein Fly-In handelte, gab es mit Ausnahme der Super Puma Display und der IG Warbird keine eigentliche Flugshow. Unsere Piloten präsentierten ihre Modelle absolut vorbildgetreu. Aber auch bei der Ausstellung fanden die Modelle bei den Besuchern grossen Anklang.

Danke an die teilnehmenden Piloten der IG Warbird und an den Cheforganisator Urs Holderegger, auch Chefredaktor der Aero-Revue und natürlich an den Flugplatzchjef Paul Misteli für die Einladung. Wir kommen gerne wieder!

Lies den Bericht auf der Webseite des Aero-Club der Schweiz AeCS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht zum Winteranlass vom 13.1.2024 in Bleienbach

Hochkarätige Vorträge und ein Museum der Extraklasse

Normalerweise laufen die Anlässe der IG Warbird meist unter dem Titel «Sun and Fun», wenn wir uns bei Sonnenschein und warmen Temperaturen zu unseren Flugmeetings in Kulm oder Schänis treffen. Am Samstag, dem 13. Januar war es etwas anders: von «Sun» bei knappen Minusgraden keine Spur, «Fun» gab es aber trotzdem reichlich.

Ort des Anlasses war das Fliegermuseum Oberaargau auf dem Flugplatz Bleienbach/Langenthal. Ein Museum, das den meisten Besuchern völlig unbekannt war, das aber selbst die Mitglieder der IG Warbird zum Staunen brachte. Bevor wir in die Schatzkammer stiegen, gab es einige hochkarätige Vortrage zum Geniessen, aber auch zum Nachdenken.

Den Anfang machte kein geringerer als der Kommandant der Schweizer Luftwaffe, Divisionär Peter «Pablo» Merz, selbst ebenfalls begeisterter Modellflieger. Merz schilderte eindrücklich, wie sich die globale Lage seit dem russischen Überfall auf die Ukraine, dem Krieg in Nahen Osten und den stärker werdenden Spannungen zwischen China und Taiwan verschärft hat. Dank dem Kauf von 36 modernsten F 35, Patriot-Lenkwaffen und weiteren Abwehrmitteln kann wenigstens die Luftwaffe wieder mit modernem Material ausgerüstet werden.

Einen Zeitsprung gab es dann beim nächsten Vortrag von Rolf Fritschi, einem Ausnahme-Modellbauer aus den Reihen der IG Warbird. Fritschi zeigte in einem packenden Vortrag auf, wie seine Nieuport N28 der Schweizer Luftwaffe im Massstab 1:2.5 entstanden ist. Am Anfang des Projektes stand eine aufwendige Recherche, die in einem CAD-Plan endete. Daraus entstand ein Baukasten und zuletzt ein absolut vorbildgetreues Modell des Jagdflugzeuges.

Erich Wächter ist nicht nur ein begnadeter Pilot, sondern auch wie Fritschi ein höchst talentierter Modellbauer.  Er demonstrierte uns auch praktisch, wie sich ein Scale-Warbird mit diversen Mitteln optisch stark aufwerten lässt, von Service-Deckeln über Hutzen bis hin zu einer realistischen Verschmutzung am fertigen Modell. Was einfach tönt, ist aber das Resultat langwieriger Arbeit, Experimente und auch vieler Fehlversuche.

Auf den ersten Blick einfach sieht es auch aus, wenn Kurt Wächter zusammen mit seinem Bruder Erich und anderen Staffelflug betreibt. Wer es selbst schon versucht hat, weiss es: es braucht viel Erfahrung, gegenseitiges Vertrauen und einige wichtige Verhaltensregeln, dass der gemeinsame Flugspass nicht im Elend endet. Kurt zeigte uns anhand seiner jahrzehntelangen Erfahrung auf, was es braucht und wie die wichtigsten Regeln für kleinere und grössere Formationen lauten.

Nach einem guten Mittagessen im Restaurant Kreuz in Bleienbach zeigten uns Peter Dätwyler und Beat Trösch die verborgenen Schätze des Fliegermuseums Oberaargau. Vom Hangar aus, wo auch flugfähige Warbirds wie eine AT-6, eine Pilatus P-3 oder die Scalewings SW-51 Mustang unseres Mitglieds Beni von Arx stationiert sind bis hin zu den Ausstellungsräumen, wo zig Exponente der zivilen und militärischen Luftfahrt zu bestaunen sind: Das Fliegermuseum Oberaargau hat die Warbirdler fasziniert, dass man sie kaum mehr aus den Hallen brachte. Die rund 40 Teilnehmer waren begeistert, und auch Peter und Beat freuten sich über das grosse Interesse. Beide waren aber auch erstaunt, mit welcher Professionalität bei uns Modellflug betrieben wird.

OK und Vorstand IG Warbird, Urs Holderegger, Kurt Wächter, Yves Burkhardt

-> Urs Holderegger: Begrüssung und Organisation

-> Vortrag Rolf Fritschi: Projekt Nieuport N28 C1 sowie Video zum Flug der N28 C1

-> Vortrag Erich Wächter: Oberflächen an Warbirds

-> Vortrag Kurt Wächter: Staffelflug mit Warbirds

-> Fotos